Das erste internationale Kinderhospiz im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien hat das Ziel, Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen eine umfassende palliative Betreuung zu bieten. Dieses einzigartige Projekt wird nicht nur als Hospiz dienen, sondern auch als praktisches Lehrhaus für Pflegekräfte aus Osteuropa fungieren, um interkulturelle Zusammenarbeit und Wissenstransfer zu fördern. Der geplante Standort im Rittergut in Rothenburg OT Bremenhain / OL profitiert von der Nähe zu den Grenzen und etabliert Partnerschaften mit bestehenden Hospizen wie Bärenherz Leipzig und Wiesbaden. Als Pilotprojekt soll es ein Modell für zukünftige internationale Hospize werden und eng mit ambulanten Diensten und Krankenhäusern kooperieren.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Gründung des Vereins „Kinderhospiz Nimmerland e.V.“, der als rechtliche Basis dient. Durch die Gemeinnützigkeit des Vereins können steuerliche Vorteile genutzt und Spendenquittungen ausgestellt werden. Der Verein setzt auf Transparenz, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu fördern, sowie auf eine starke öffentliche Einbindung, um die Gesellschaft aktiv in die Gestaltung und Unterstützung des Projekts einzubeziehen. Langfristige Unterstützung, nachhaltige Finanzierung und enge Partnerschaften sind entscheidende Elemente für den Erfolg und die Zukunft dieses innovativen Hospizprojekts.